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Mai 30 2012

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Gründung einer GbR

Mit dem heutigen Tag haben mein Geschäftskollege und ich offiziell den Weg in die Selbstständigkeit beschritten: Wir haben eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (kurz GbR) gegründet.

Auch wenn bei einer GbR ein formloser Vertrag, also auch eine mündliche Absprache oder eine Notiz auf einer Serviette, möglich ist, ist es in jeder Hinsicht sinnvoll, alles schriftlich in der entsprechenden Form festzuhalten. Die Gesellschafter fühlen sich durch den offiziellen Charakter eher an die einzelnen Klauseln gebunden und bei einem Streit zwischen ihnen (was leider allzu oft vorkommt) kann man sich auf einzelne Klauseln berufen. Zudem ist es bei einigen Institutionen Pflicht einen Gesellschaftsvertrag vorzulegen, wie wir heute bei der Einrichtung unseres Geschäftskontos feststellen mussten.

Nun hat man seinen Vertrag erstellt – wie geht es dann weiter?

Eigentlich ist es ganz einfach: Ab ins Rathaus bzw. zum nächsten Gewerbeamt und dort für jeden Gesellschafter ein Gewerbe anmelden. Dies sollte bei allen Anmeldungen in dem für den Sitz der GbR zuständigen Amt erfolgen. Die Anmeldung kostete bei uns jeweils 30 Euro (absetzbar!) und ist in ein paar Minuten durchgeführt. Angegeben werden müssen die Adressdaten mit Beleg in Form eines Ausweises, der Name der GbR, der Tätigkeitsbereich und das war es mehr oder weniger auch schon. Der Gesellschaftsvertrag an sich wird hier beispielsweise gar nicht benötigt. Dann die Unterschrift drunter und man darf sich offiziell als eine GbR bezeichnen. Tolle Sache! Zumindest solange bis sich das Finanzamt meldet ;-)

In den nächsten Tagen kommt ein kleiner Artikel zum Aufbau eines Gesellschaftsvertrages, vielleicht ganz interessant für manche!

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